MUND-LICHT

MUND-LICHT

MUND-LICHT
Three studies over Francis Bacon
für Bassflöte, preparierte E-Gitarre, Tenorsaxophon und Elektronik

Die Idee zu MUND-LICHT entspringt zwei verschiedenen Wurzeln: Einerseits der Faszination für das Werk des Malers Francis Bacon, der durch die Verwendung von Deformationen und Verzerrungen bildlicher Elemente die humana conditio zum Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens macht.
Zum Zweiten erweisen sich einige Texte des deutschen Musikologen Marius Schneider von besonderer Bedeutung für die Entstehung von Mund-Licht: Mythologien, Rituale, Opfergaben sind das Wertvollste, das die Menschheit ihren Göttern schenkt. Musik ist hier in ihrem zutiefst ritualistischen und spirituellen Sinn zu verstehen.
Das Konzept des Atems gilt als höchstes Opfer, als Ritual der Erinnerung an das Licht, den Ursprung der Welt.

Carolin Ralser, Bassflöte
David Torri, preparierte E-Gitarre
Damian Dalla Torre, Tenorsaxophon
Federico Campana, Idee, Konzept, Live-Elektronik